KEINE GRENZEN GESETZT „Die neue Anwendung von Oxone® konnte nur so schnell gefunden und gut umgesetzt werden, weil wir länderüber- greifend perfekt zusammengearbeitet haben. Von Wilmington in den USA über Sudbury in England bis nach Sin- gapur haben all unsere Labore intensiv an Lösungen geforscht. Das zeigt, dass vieles möglich ist, wenn wir alle unser Bestes geben und uns austauschen.“ ETHAN SOLOMON, Leiter Anwendungstechnologie in Wilmington, USA on Neolone® PH Max erforderte viele Testreihen. Hier mit der Studentin Nuri Ferguson. hervorragend funktioniert. Jetzt wollen wir unsere neue Anwendung auf den Markt bringen. Wir führen auch vielversprechende Gespräche mit Konsumgüterherstellern“, so Solomon weiter. Im Trend von „Clean Cosmetics“ Auch Janna Eggert, Head of Marketing Communication, BU MPP, und ihre Kolle- ginnen Melanie Keck, Technical Application Manager, sowie Vivien Konetzky, Global Pro- duct Manager, können auf vielversprechen- de Kontakte für ihr neues Konservierungs- mittel Neolone® PH Max verweisen. Das globale Hygiene-&-Care-Team hat das neu formulierte Konservierungsmittel für Kör- perpflegeprodukte auf der international größten Fachmesse für Kosmetik- und Kör- perpflegeprodukte in Amsterdam vorge- stellt. „Nach dem Fachvortrag unseres Kol- legen Ziang Li war das Interesse groß“, erzählt Janna Eggert. Die ersten Muster für Kunden sind bereits herausgegangen, wei- tere stehen bereit. Neolone® PH Max basiert auf dem klassi- schen Konservierungsmittel Phenoxyetha- nol, das eine hohe antimikrobielle Wirkung bei guter Hautverträglichkeit zeigt, sowie auf Pelargonsäure, einer multifunktionalen Substanz, die aus Sonnenblumenöl gewon- nen wird. Dieser neue Booster sorgt unter anderem dafür, dass weniger Phenoxyetha- nol eingesetzt werden muss. Neolone® PH Max zeichnet sich durch eine geringe Toxizi- tät aus, wirkt nicht sensibilisierend und ist dennoch effektiv gegen Bakterien und Pilze. Er ist einfach anzuwenden und eignet sich für viele Cremes, Lotionen und Seren. „Für unsere Kunden ist es sehr günstig, dass sie es meist in ihre bestehenden Formulierun- gen einsetzen können“, sagt Keck. Ein Vor- teil, den die Kunden zu schätzen wissen und der das Portfolio von MPP in dieser Pro- duktfamilie weiter abrundet. Neben dem klassischen Konservierungs- mittel „Neolone® PH 100 Preservative“ auf Basis von Phenoxyethanol bietet die Busi- ness Unit MPP auch das nachhaltige „Neo- lone® BioG Preservative“ an. „Beide Produk- te werden von unseren Kunden geschätzt“, sagt Eggert. Das nachhaltige Konservie- rungsmittel entspricht dem Wunsch vieler Endkunden, ist aber natürlich etwas preisin- tensiver als ein herkömmliches Produkt. Zu- dem lässt es sich aufgrund seiner Zusam- mensetzung meist nicht einfach in eine bestehende Rezeptur einarbeiten. „Am bes- ten ist es, das Produkt gleich zu Beginn ei- ner neuen, nachhaltigen Produktentwick- lung als Konservierungsmittel einzusetzen“, sagt Keck. Es gebe bereits große Kunden, die mit dem nachhaltigen Konservierungs- mittel an neuen Produkten arbeiten. „Hier unterstützen wir natürlich diese Ent- wicklungsarbeit und stellen Muster zur Ver- fügung“, sagt Keck. Man setzt auf eine lang- fristige Kundenbindung. Doch dafür braucht das Team einen langen Atem: Produktent- wicklungen können mehrere Jahre dauern. „Auch bei unserem Neolone® PH Max war das so“, sagt Keck. Viele Vorschriften, die Regulatorik, neue Bestimmungen und die geforderten Unbedenklichkeitsstudien ge- hörten zur Forschungsarbeit“, sagt Keck. „Am Ende muss unser Konservierungsmit- tel unter all diesen Bedingungen in den un- terschiedlichsten Formulierungen trotzdem perfekt funktionieren.“ Auf sein neues Kon- servierungsmittel ist das globale Hygiene-& Care-Team stolz. Es ist nicht so preisintensiv 02.2025 | Xpress 15