Von Ideen zu Wachstum
Die erste globale Runde der ComEx Academy ist abgeschlossen. Rund 250 Vertriebs- und Marketingkolleginnen und -kollegen aus aller Welt kamen zusammen, um neue Geschäftsideen zu entwickeln und Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. Über die Ergebnisse und den Beitrag zu One LANXESS sprechen Esther Zoller und Rolf Haselhorst aus dem ComEx-Team.
Nach drei Veranstaltungen auf drei Kontinenten: Welche Entwicklung hat Sie besonders beeindruckt?
Rolf Haselhorst: Besonders spannend war zu beobachten, wie sich der Fokus immer stärker auf die Bedürfnisse unserer Kunden und neue Geschäftschancen richtete. Insgesamt sind rund 60 Projekte entstanden. So geht das Global Sales Dashboard auf eine Idee der ersten ComEx Academy zurück und sorgt inzwischen in fast allen Business Units für mehr Transparenz. Ein anderes Team entwickelte innerhalb von nur 90 Tagen eine neue Produktlösung für gefärbten Asphalt. Das zeigt, wie schnell aus Ideen konkrete Ergebnisse entstehen können.
Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept des Formats?
Esther Zoller: Die Academy bringt Menschen aus verschiedenen Business Units, Ländern und Regionen zusammen und schafft Raum für neue Perspektiven. Entscheidend ist dabei der Blick auf die Herausforderungen unserer Kunden – statt auf Produkte und interne Strukturen. Unsere Kolleginnen und Kollegen aus Vertrieb und Marketing kennen Märkte und Kunden besonders gut. Dieses Wissen gezielt zusammenzubringen, eröffnet neue Möglichkeiten. Gleichzeitig erleben die Teilnehmenden, dass ihre Ideen gefragt sind und sie Wachstum aktiv mitgestalten können.
Die ComEx Academy fand in Pittsburgh, Köln und Bangkok statt. Welche Rolle spielte die Weiterentwicklung des Formats?
Esther Zoller: Eine sehr große. Wir haben die Academy von Anfang an als lernendes Format verstanden und nach jeder Veranstaltung das Feedback der Teilnehmenden genutzt. Deshalb war keine Academy eine exakte Kopie der vorherigen. Wir haben Elemente Schritt für Schritt angepasst und verbessert – unter anderem durch den gezielten Einsatz von KI in der Projektarbeit. Ein weiterer wichtiger Schritt war der Aufbau interner Coaching-Kompetenz. Bei der letzten Veranstaltung übernahmen Kolleginnen und Kollegen erstmals selbst Coaching-Rollen. So kann das Wissen künftig auch in anderen Bereichen des Unternehmens genutzt werden.
Klingt nach einem wertvollen Beitrag zu One LANXESS …
Rolf Haselhorst: Absolut. Besonders deutlich wird das mit Blick auf die vergangenen anderthalb Jahre. Bei der ersten Academy fragten Teilnehmende noch, ob Business Units überhaupt gemeinsam an Projekten arbeiten dürfen. In Bangkok war diese Zusammenarbeit bereits selbstverständlich. Auch der Austausch über Länder und Regionen hinweg hat sich intensiviert. Immer wieder zeigte sich, dass Kolleginnen und Kollegen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, ohne voneinander zu wissen. Die Academy hat diese Verbindungen geschaffen und damit Zusammenarbeit ermöglicht, die im normalen Arbeitsalltag oft nicht zustande gekommen wäre. Die erste globale Runde ist damit zwar abgeschlossen – die entstandenen Ideen, Netzwerke und Arbeitsweisen werden LANXESS aber noch lange begleiten.